Angst-Wut

ANGST-WUT

 
 

Ich geh gleich an die Decke

und zünd gleich etwas an

Ich kann es kaum ertragen

wenn ich die Welt nicht ändern kann

 

Dann krieg ich

Angst-Wut-Angst-Wut-Angst-Wut-Angst

Dann krieg ich

Wut-Angst-Wut-Angst-Wut

 

Die Angst erzählt von Einsamkeit

Von böser, grauer, neuer Zeit

Und Dingen, die un-änderbar

Und nichts ist mehr wie´s früher war

 
 

Die Wut, die ist ein Tausendsassa

Füllt den Körper an wie Wasser

Dringt in jede Pore ein

Bis man sich Schwer fühlt wie ein Stein

 

So schwer und hart und Seelenlos

Wenn wutes Brandung in uns tost

 

Die Angst, mein kleines Segelboot

ist löchrig, wacklig, holprig, dacklig:

 

Seenot !!!

 
 

Seenot – Ich will nicht mehr

Wirf mir deinen Anker her

S.O.S. in dieser Welt

bevor sie still in sich

zusammen fällt

 
 

Ohren sausen, Herz springt raus

Ich halt´s nicht aus

Ich muss hier raus

Der Magen dreht sich selber um

Die Augen starrn

Und schaun bloß dumm zu

 
 

Komm bauen wir einen Leuchtturm

Und zünden Licht dort an

Und lass uns nicht dran glauben

Dass man die Welt nicht ändern kann

 

Denn das macht

Angst-Wut-Angst-Wut-Angst-Wut-Angst

Ja das macht

Wut-Angst-Wut-Angst-Wut

 

Drum kämpf jetzt gegen die Einsamkeit

in böser, kalter, neuer Zeit

Denn manches, dass unänderbar

scheint besser als es früher war